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Singapore

Deutsch:
Zurück in die Zivilisation. Singapur!

Unser Flug wurde leider auf die unchristliche Abflugzeit von 23Uhr verlegt, so erreichen wir unser Ziel erst gegen 2 Uhr Nachts. Mit Burger und Pommes als Stärkung stellen wir uns in die geschätzt 300 Meter lange Schlange um ein Taxi am Flughafen zu bekommen. Alles jedoch kein Stress, wir haben ja Zeit!
Ein gutes Gefühl wieder im Taxi mit Taxameter zu sitzen und sozusagen eine Art von europäischem Verkehr zu genießen.
Ebenso gut, wenn man Freunde hat, die Verwandte in den spannendsten Metropolen der Welt haben, wie zum Beispiel der gute Nicolas. Bei Jens, seinem Cousin und Sarah, dessen Verlobter, schlagen wir unser Lager für die kommenden Tage auf.

Wie eigentlich immer ziehen wir täglich planvoll ziellos in die Stadt und lassen uns treiben. Café hier, Skyline dort, Foodcourt da. Die Kontroversen dieser Stadt werden einem wohl auch nur dadurch bewusst. Ein Wandel innerhalb von 2 Straßen von “Innlokalen” zu Foodcourts fasziniert. Wir probieren natürlich beides, stehen aber Grundsätzlich total auf das Foodcourt Konzept. Ein runder Platz, hunderte Tische und ebenso viele verschiedene kleine Buden die Essen aus allen Regionen Asiens anbieten. In Singapur kommt man kulinarisch voll auf seine Kosten. Die weitreichende Auswahl geht von allen südostasiatischen Küchen über die USA bis Europa. Unser Fokus liegt aber auf der Asiatischen Schiene.

Unsere Zeit vertreiben wir nicht nur mit Essen, nein auch Skyline Sightseeing, Botanische Gärten und sogar das National Museum besuchen wir und sind schlichtweg begeistert von allem. Was für eine wundervoll schöne, perfekt organisierte und vielfältige Stadt Singapur doch ist.

Die Organisation geht so weit, dass einem mit Pfeilen gezeigt wird wo man zu laufen, zu stehen oder auf die Metro zu warten hat damit die anderen Passagiere erst gepflegt aussteigen können bevor zugestiegen wird. Apropos Metro; es hat knapp 4 Tage gedauert bis wir realisierten, dass wir täglich von einer Autonomen U-Bahn in die Stadt gebracht wurden. So richtig glauben kann ich das noch immer nicht, muss ich aber.

Wenn wir dann mal doch nicht die unheimlich gut funktionierende autonome U-Bahn nutzen, gibt es in Singapur neben den wahrhaftig günstigen Taxen einen interessante Alternative: Uber. So nutzen wir die Gunst des Ortes und verschafften uns selbst eine Meinung des umstrittenen Taxi Konkurrenten. Unser Fazit: Preislich nicht unbedingt günstiger, aber cool, einfach und Bargeldlos.

Genau so Bargeldlos gehen wir auch an einem der späten Abende in der Gegend rund um unsere Bleibe auf die Suche nach etwas zu Essen- vergeblich. Nur der 7Eleven um die Ecke hat noch geöffnet. Also beschließen wir die Initiative zu ergreifen und ein Foodcourt würdiges “Do-it-yourself” Asia-Abendessen zu kochen. Da wir jedoch von Asiatischem Essen ca. genau so viel Ahnung wie von Steuererklärungen haben läuft alles auf eine Fertigsosse und Nudeln hinaus. Das Ergebnis jedoch war zerstörerisch. Zerstörerisch scharf. Ein Rückblick auf die “Sosse” löst das Rätsel um die unfassbare  Würze. Wir hatten eben eine “Spicey Chicken Marinade” für 1 Kilo Chicken auf ca. 400 Gramm Nudeln aufgeteilt; ohne Chicken. Man lerne: Traue keinem 7Eleven Verkäufer und dessen kulinarischen Ratschlägen.

An einem anderen Morgen starten wir den Tag gemächlich an und im Pool des Condo von Jens und Sarah. Wir entdecken ein Schild am beim gegenüber liegenden Neubaugebiet mit der Aufschrift “Leedon, currently showing”. Da wir uns insgeheim für die aktuelle Lage auf dem lokalen Immobilienmarkt interessieren, sehen wir uns den Neubau mal genauer an. Mit leicht versnobtem, understadement Outfit und Pokerface begeben wir uns zur Besichtigung. Alice, unsere Immobilienmaklerin, führt uns professionell durch die knapp 500qm^2 große Wohnung mit eigenem Aufzug, 4 Schlafzimmern, einem privaten Pool und Weinkeller. Auf die Frage was uns nach Singapur treibt, folgt die Antwort, dass in Europa die Geschäfte vergangenes Jahr gut liefen und aufgrund dessen nun der asiatische Markt genauer analysiert wird. Sie nickte zufrieden. Ob sie uns dennoch für ein schwules neureiches Pärchen, Richkids oder Blender gehalten hat, wird man wohl nie erfahren. Ernst genommen wurden wir jedenfalls und so erhielten wir mit den ebenso professionell überreichten Unterlagen auch den Kaufpreis. Bei den 5.000.000 SGD entschieden wir uns nach der Besichtigung dann einstimmig doch gegen einen Kauf. Die Lage war es einfach nicht wert.

So schön die Zeit in Singapur auch war, so schnell geht Sie auch zu Ende. Tschüss Hygiene, Tschüss Sicherheit, Tschüss Organisation. Nachdem wir eben innerhalb von knapp 40 Minuten von zentral Singapur bis zum Bahnhof malaysischen Grenzstadt JB hetzten (inklusive Taxifahrt, Ausreise Singapur, Busfahrt Grenzbereich, Einreise Malaysia, Weg zum Bahnhof) sitzen wir nun doch im verpasst vermuteten Zug. Die Türen sind während der Fahrt geöffnet, die Warnschilder verlieren an Bedeutung und die Rollerfahrer tragen keine Helme- es wird wieder abenteuerlich.


English:
Back to civilisation. Singapore.

Unfortunately Jetstar, our airline decided to reschedule our flight to Singapore spontaneously. As we arrived at Changi Airport in Singapore it was around 2am, instead of 10pm as originally planed. We grabbed a bite to eat and had the pleasure of waiting about 30 more minutes for the next cab to take us to our accommodation. Feels good to be back on the road. Especially a western style road.
Speed limits, traffic lights and regulations, would’ve never expected to miss you some day.

As we arrived the sun was already about to rise, but felt exhausted and tired so we relativity quickly went to get some sleep.
Holland village is where we’re staying, it’s a quite nice neighborhood in the metropolitan area. Good to have relatives offering you to stay with them. My cousin Jens and his fiancé were our hosts and food guides for our time in the city.
The next day was started quite slowly and was spend mostly poolside. Who needs Marina Bay Sands anyways if you got your own infinity pool?

Furthermore we spend almost our whole time in Singapore strolling downtown, exploring. Coffeeshops, Skyline views on random skyscrapers and street food were our most common escort. As you must know, we fell in love with the food-court concept they’re having in Singapore. A food court is the only place locals are allowed to sell food. The sitting area is surrounded by hundreds of different food and drink shops, and you’re free to order wherever you feel interested. So it might happen every now and then that you’ll be having a mixture of a huge variety of different kitchens by the end of your meal. But why not having Indian, Indonesian and Chinese food all at the same time for just a few bucks? Nothing wrong with that.

But there is also a controversial side of Singapore. In one street you’ll get your food’n drinks for just a small dollar, while you might get caught up in the most expensive area just a few streets away where your coffee will cost you more than 15$. Singapore is so diverse. What makes it unique though is probably the tolerance and acceptance of different religions and Lifestyles. You can find temples, mosques and palaces, which were all built wall to wall along one street.

As well as many visits to all different kind of food courts and markets we also decided to do at least a bit of touristic stuff, so we went to the Gardens by the Bay, the Botanical Garden and even the National Museum of Singapore. The Gardens by the Bay were our first stop on our hotspot route, though we have to admit that the architecture itself was more impressive than the garden exhibition itself.
Moreover we met with a friend from Sydney to check out the national museum, which was quite interesting. We thought it’s always good to know a bit of the history of the country your staying.
The Botanical Garden was just around our condo, so we spend some peaceful time there every now and then, when we had to get away of the hectic movements of the city.

Besides getting to know the past of this gorgeous little country we spend the next few days meeting up over coffee and food with friends like Joshua, Tham and Koentadi. It’s such a pleasure to have met such an elite of creative people in a city we’ve never been before.

As the days passed by, we decided to get a little creative and see the city from some angels almost nobody has seen it before, so we spontaneously decided to go on this Penthouse viewing we found out about while chilling down by the pool. Alice, this real nice Real Estate Agent from the newly build ‘Leedon’ Condo showed us around this enormous 4 Bedroom, 5300 sq feet Apartment, which was equipped with its own elevator and a quite nice swimming pool. Though she offered us 10% of the 5.000.000S$, we decided against the move into the Apartment, since we were out of Cash. Maybe next time. Therefore we didn’t like the fact that the privat Butler is only included for the first months.

Anyway, we fell in love with the “cleanest city in the world”, and are looking forward to be back.
Now off to Johor Bahru. Our train to Malaysia is leaving in 35 Minutes …

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2 thoughts on “Singapore

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